| EMAS II / ISO 14001 |
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Seit 1994 sind in vielen Unternehmen und Organisationen Umweltmanagementsysteme eingeführt worden. Umweltaspekte sind auch dadurch immer mehr in das Bewussstsein der Menschen gelangt, so dass heute vieles selbstverständlich ist, was früher als nicht umsetzbar gegolten hat. Die Umweltaspekte sind aber auch immer mehr in integrierte Managementsysteme aufgenommen worden, so dass heute • in den Grundsätzen, vielen anderen Prozessen in den Unternehmen umwelt-, qualitäts- und arbeitsschutzrelevante Aspekte gemeinsam berücksichtigt bzw. in der Dokumentation beschrieben werden. Im Rahmen des EU-Life-Projektes "EcoStep" haben wir unsere Vorlagen für Umweltmanagementsysteme noch weiter entwickelt, so dass jetzt zahlreiche Instrumente zur Verfügung stehen, wie Umweltaspekte noch besser in den Unternehmensalltag eingebunden werden können. Dabei werden natürlich die beiden Regelwerke berücksichtigt, die für Unternehmen im europäischen Raum als Zertifizierungsgrundlage anerkannt sind. 1. DIN EN ISO 14001 Die DIN EN ISO 14001:2005 wurde 2005 angepasst. Dabei wurden - die Verfolgung von rechtlichen Vorgaben, - die Einbindung von Fremdfirmen in das Umweltmanagementsystem und - die Vorgaben für die Managementbewertung überarbeitet. 2. EG-Öko-Audit-Verordnung (Verordnung (EG) Nr. 761/2001) Bei der Einführung eines Umweltmanagementsystems nach der EMAS-Verordnung wird der Kontakt mit der Öffentlichkeit durch eine Umwelterklärung hergestellt. Dabei wird eine standortbezogene Bestandsaufnahme (Umweltprüfung) und eine Umweltpolitik gefordert. Am 19.03.2001 wurde die bisherige Öko-Audit-Verordnung (EG-Verordnung 1836/93) der Europäischen Union durch die neue EMAS-Verordnung Verordnung (EG) Nr. 761/2001 abgelöst. Die EMAS II-Verordnung beinhaltet die DIN EN ISO 14001 als inhaltlichen Leitfaden für den Aufbau und die Dokumentation. Dadurch unterscheiden sich diese beiden Systeme nicht mehr sehr stark. Eine als Grundlage erforderliche Umweltprüfung und die Erstellung der Umwelterklärung sind Unterschiede. Außerdem ist die ständige Verbesserung der Umweltleistung anzustreben. Dies ist besonders bei weit entwickelten Umweltmanagement-Systemen nur noch mit einem hohem Aufwand möglich.
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